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Tschick
nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
MATERIALIEN
Premiere: 3. Dezember 2011, Deutsches Theater
Kontakt: Junges DT
Deutsches Theater • Schumannstr. 13A • 10117 Berlin
Tel. 030.284 41 220 • E-Mail: info@jungesdt.de
Junges DT Spielzeit 11/12
Materialien TSCHICK
Inhaltsverzeichnis
Stückinfo & Besetzung
Entstehungsgeschichte und Rezeption des Romans
Interview mit dem Autor
Auszüge aus dem Internettagebuch des Autors
Ein Leseerlebnis von Claudius Seidl
Jurybegründung (Deutscher Jugendbuchpreis 2011)
Pressestimmen zu ‚Tschick’
„Wenn man all die Mühe sieht, kann man sich die Liebe denken“, FAZ
„Zauberisch und superporno“, SZ
Auszeichnungen und weitere Rezensionen (Linkliste)
Seite
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Weiteres Material
Outtake: Tschick (eine entfallene Szene)
Road Movie
Heldenreise
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‚Tschick’ im Unterricht
Themenfelder, Arbeitsformen
5 Unterrichtsideen
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Theaterpädagogische Anregungen
Ins Spiel kommen
Schwerpunkt I: Gemeinsames Erzählen
Schwerpunkt II: Dramatisierung
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Anhang
Songtext „Nicht eingeladen“
Die große Reise – Zitate
Satzsammlung – 1. Szene
5 Szenen – vom Text zur Bühne
Pressestimmen
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Junges DT Spielzeit 11/12
Materialien TSCHICK
Wir waren unterwegs, und wir würden immer unterwegs sein.
‚Tschick’ ist die Geschichte einer Reise, erzählt auf der Bühne –
ein Road Movie im Kopf des Zuschauers
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Junges DT Spielzeit 11/12
Materialien TSCHICK
Tschick
!
Nach einem Roman von Wolfgang Herrndorf
Eingerichtet vom Ensemble
Nach der Bühnenfassung von Robert Koall
‚Tschick’ ist eine lebenskluge und aufregende, eine zärtliche und urkomische
Road-Novel über zwei 14-jährige Außenseiter. Andrej Tschichatschow, ein
Russlanddeutscher
aus
Berlin-Marzahn,
und
Maik
Klingenberg,
sein
wohlstandsverwahrloster Klassenkamerad, brechen mit geklautem Lada, ohne
Plan und Kompass auf zu einer abenteuerlichen Irrfahrt durch die ostdeutsche
Provinz. Auf ihrer Reise Richtung Walachei geraten sie an abwegige Orte und
in absurde Situationen, sie begegnen merkwürdigen Menschen und finden
wahre
Freundschaft.
‚Tschick’
ist
eine
lakonische
Hymne
auf
das
Unterwegssein und auf das Aufgehobensein im Hier und Jetzt.
ab Klasse 8
Es spielen
Natalie Belitski, Sven Fricke, Thorsten Hierse, Arne Jansen
Regie
Alexander Riemenschneider
Bühne und Kostüme
Rimma Starodubzeva
Musik
Arne Jansen
Dramaturgie
Birgit Lengers
Regieassistenz
Leo Skverer
Ausstattungshospitanz
Katharina Bruderhofer
Dramaturgiehospitanz
Hannes Oppermann
Technische Einrichtung
Andreas Dietrich, Karsten Rahnenführer
Licht
Linus Zahn
Requisite
Frank Schultz
Ton
Richard Nürnberg
Maske
Andreas Müller
Garderobe
Sabine Reinfeld
Aufführungsrechte Rowohlt Theaterverlag, Renbek bei Hamburg
Aufführungsdauer
45 Minuten
Premiere am 3. Dezember 2011 in der Box
Ab 8. März in den Kammerspielen
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Junges DT Spielzeit 11/12
Materialien TSCHICK
Interview mit dem Autor
Wann hat es „Tschick“ gemacht, Herr Herrndorf?
Kathrin Passig im Gespräch: Wolfgang Herrndorf
Erst war er bei der „Titanic“,
dann schrieb er „In
Plüschgewittern“ - und jetzt
ist sein Roman „Tschick“ zum
Bestseller geworden. Im
Interview erklärt Wolfgang
Herrndorf, warum schreiben
kundenfreundlicher ist als
malen. Der Ort des Gesprächs,
irgendwo in Berlin, tut nichts
zur Sache. Und dass Wolfgang
Herrndorf eigentlich keine
Interviews gibt, merkt man
ihm nicht an.
In der Rowohlt-Revue hieß es schon vor Erscheinen Ihres Buches: „Bei
einer bestimmten Sorte Bücher schreiben Rezensenten so verlässlich wie
einfallslos: Salinger, Fänger im Roggen, Holden Caulfield.“ Ein Versuch,
gleichzeitig den Salinger-Vergleich ins Gespräch zu bringen, sich ironisch
davon zu distanzieren und die Rezensenten zu mehr Originalität
anzuhalten. Hat das funktioniert?
Ich musste eine Runde Bier ausgeben, als die erste Rezension ohne Salinger
erschien. Aber es hat eine Weile gedauert.
Und wie ist das so? Ärgerlich, weil man sieht, wie sich der
Aufziehschlüssel im Rücken des Rezensenten dreht? Oder
schmeichelhaft?
Man wird ja nicht wirklich mit der Schreibkunst Salingers verglichen. Sondern
mit dem Thema seines vermeintlichen Hauptwerks.
Sie halten den „Fänger im Roggen“ nicht für sein Hauptwerk?
Nein. „Nine Stories“. Aber egal, ist beides toll.
Dann sprechen wir jetzt über „Tschick“. Warum ein Jugendroman?
Ich habe um 2004 herum die Bücher meiner Kindheit und Jugend wieder
gelesen, „Herr der Fliegen“, „Huckleberry Finn“, „Arthur Gordon Pym“, „Pik
reist nach Amerika“ und so. Um herauszufinden, ob die wirklich so gut waren,
wie ich sie in Erinnerung hatte, aber auch, um zu sehen, was ich mit zwölf
eigentlich für ein Mensch war. Und dabei habe ich festgestellt, dass alle
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